Das bin ich, oder auch meine Sicht auf die ganz alltäglichen Dinge

Ja, wo soll ich denn nur mit dem ganz alltäglichen Wahnsinn anfangen?

Es gibt so viel, sei es Mode, Trends oder auch das Essverhalten!?

1800877_636943133008601_1467486620_nStarten wir ganz einfach mit ein paar Infos über mich.

Ich zähle nun fast 29 Lenze. Diese waren Chaotisch, traurig, zum Lachen aber ab und an auch einfach bescheiden.

Geboren bin ich 1987 im schönen Jena.

Studentenstadt, quirlig und immer etwas zu entdecken.

 

Meine Schulische Laufbahn war von fiesen Lehrern, echten Freundschaften, dem tanzen im Karnevalsverein und einem Hang zum Nichtstun geprägt.

Bis zur siebten Klasse lief alles locker lässig und ich galt als Streberin, danach hat sich bei mir allerdings so einiges geändert.

Wenn ich an diese Zeit zurückdenke, finde ich keinen Knackpunkt, der dies ausgelöst hat, aber ab Klasse 8 hatte ich eine „Null-Bock-Stimmung“ in mir, die ich auch regelmäßig raushängen lassen habe.

Im Nachhinein war dies definitiv nicht die schlauste Entscheidung, die ich getroffen habe.

Eventuell war es einfach eine Rebellion gegen die Eltern und die „ach so tollen“ Lehrer, aber ich habe eben meinem Drang, nichts zu tun, nachgegeben.

Ich bereue dies inzwischen, denn dadurch haben sich einige Dinge in meinem Leben nicht so entwickelt, wie ich es mir gewünscht hätte.

 

Meinen Realschulabschluss habe ich erst im zweiten Anlauf geschafft und eine Ausbildung habe ich nie gefunden.

Somit habe ich mich mit winzigen Nebenjobs über Wasser gehalten.

Sein es ein EQJ (Einstiegsqualifizierung Jugendlicher- Handel), Zeitungen austragen, Bratwurstverkäuferin oder als kleine Aushilfe bei Yves Rocher, irgendetwas war immer zu bekommen.

 

Mein größter halt im Leben war meine beste Freundin, die ich an meinem 18ten Geburtstag durch einen tragischen Unfall verloren habe.

Danach war für mich erstmal ein riesen großes schwarzes Loch.

Ich versank in extremer Trauer.

 

Erst zwei Jahre später habe ich mich wieder aufraffen können (ohne Hilfe durch irgendjemanden) und fing erneut an zu suchen.

Leider hieß es dann, das ich für eine Ausbildung zu „alt“ sein.

(Das möchte man unbedingt hören, wenn man Anfang 20 ist…)

 

So ging es dann leider weiter, bis ich Ende 22 war.

Erst dann fand ich einen Job im Verkauf, an einem Bahnhof, bei dem ich mich Pudelwohl fühlte.

Er war zwar anfangs auf 100 Stunden beschränkt, aber hey, besser wie nix und vor allem er war Sozialabgabenpflichtig.

 

Natürlich hieß das für mich, alles komplett umstellen.

Für die Frühschicht hieß es spätestens 3:30 Uhr aufstehen, also nichts mehr mit bis in die Puppen wach bleiben und das Leben so an sich vorbei tröpfeln lassen.

Gerade die ersten 2 Monate war es heftig, denn da hieß es von der Frühschicht, in die Spätschicht, in die Frühschicht, …

Am Anfang braucht man gerade in der Spätschicht länger als man denkt, da war es nichts mit 20 Uhr Hammer fallen lassen und gehen, nein! Regelmäßig hieß es für mich 22 Uhr oder 23 Uhr Feierabend.

Ich habe Durchgehalten!

Irgendwann ging alles sehr viel einfacher von der Hand und meine Probezeit war kurz vor Beendigung, als die Nachricht kam, dass ich nun einen weiteren Halbjahresvertrag bekomme und 20 Stunden mehr im Monat.

Für mich war das ein Sechser im Lotto, denn das hieß, das man mit meiner Arbeit zufrieden war!

Alles änderte sich dann 2014…

.. Anfang 2014 lernte ich Isa von Isa`s Welt kennen und beschloss bei ihr mitzuschreiben.

Für mich sollte dies erstens einen Ausgleich zum stressigen Alltag bringen, zum anderen wollte ich Isa Unterstützen und zum dritten beruhigte es mich, einfach drauf los zu schreiben.

 

Allerdings ging es später auf Arbeit steil bergab…

… Die damalige Filialleitung ging und der Ton innerhalb der Angestellten wurde rauer und auch die Verantwortung stieg.

Neben dem Alltäglichen Geschäft waren dann noch Dienstplanung, Bestellung bei verschiedenen Händlern und die Stundenabrechnung.

Stets und ständig war ich auf Arbeit und wenn ich Urlaub oder frei hatte, selbst dann wurde ich immer angerufen, wie dies oder jenes funktioniert oder dass jemand krank war und man aus dem Urlaub zurückkommen solle.

Ja, ich habe es mitgemacht, denn noch hatte ich keinen unbefristeten Vertrag, musste also jedes halbe Jahr darauf hoffen, dass mein Vertrag verlängert wird.

Leider kann man solche Angewohnheiten nicht abstellen.

Auch als ich dann den unbefristeten Vertrag hatte, habe ich das alles weiter mitgemacht.

Schlussendlich war ich jeden Monat 180 Stunden auf Arbeit, immer abrufbereit und an ein Privatleben war demnach auch nicht vorhanden.

Doch gerade in der Zeit wäre es dringend nötig gewesen.

Meine Schwester war schwer krank und so versuchte ich „auf zwei Hochzeiten zu tanzen“.

Auch mein Arzt sagte zu der Zeit, das ich bitte einen Gang runter schalten soll, was ich natürlich nicht tat.

Ich fühlte mich in der Pflicht, sowohl bei der Arbeit, als auch privat 150% zu geben.

 

Durchgehalten habe ich bis August 2015…

.. Dann kam der große Zusammenbruch.

Nichts ging mehr. Ständig war ich krank, ständig fehlte mir die Kraft um auch nur die kleinsten Dinge zu schaffen, dies ging schon beim morgendlichen Aufstehen an.

Hinzu kam ein netter kleiner Virus, der sich auf meine Stimmbänder gelegt hatte. Mit Reden war also auch nichts mehr.

Ende vom Lied: Irgendwann hing ich dann aller 2 Tage bei meinem Hausarzt am Tropf.

Da dies auch keine Lösung war und ich immer Antriebsloser wurde beschloss ich, in die Klinik zu gehen.

Dort wurde dann ein schweres Burnout mit einer leichten Depressiven Phase festgestellt.

 

Meine liebe Isa Unterstützte mich in den drei langen Monaten des Kliniksaufenthaltes, so gut es eben möglich war.

 

In der Zeit habe ich ziemlich viel gelernt, gerade was den Umgang mit mir selber angeht.

Ich achte mehr auf mich und weiß auch, wann Schluss ist.

Ich will nicht mehr die „Abladestelle“ von allen Problemen der Welt sein und das ziehe ich durch.

Wenn jemand meine Hilfe braucht, dann bin ich da, aber nur, wenn es mir selbst nicht schadet.

Ich bringe für meine Familie und meine Freunde all meine Kraft auf, so gut es eben geht.

Wird es zu viel, dann weiß ich, dass es nicht schlimm ist auch mal NEIN sagen zu können! 🙂

Ich achte mehr auf mich und mein inneres Gleichgewicht.

 

Seit Juli 2015 darf ich nun sagen, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe.

Torten sind meine Welt und wenn dann noch ein guter Kaffee dazu kommt, bin ich glückselig. <3

Ich arbeite nun also als „Tortenfee“ und Barista, in einem kleinen Café in Jena und seit 07.12.2015 stehe ich auf eigenen Füßen, was das Bloggen angeht.

Ein schwerer Schritt, aber er musste gemacht werden!

 

Nun zu den Fragen die mich immer wieder erreichen:

Fashion-Victim?

Hier gibt es ein definitives Nein!

Außer es sind lange Strickjacken, Jeans und Turnschuhe „up-to-date“.

Ich liebe es Bunt, knallig und irgendwie schrill.

Kunterbunte Hosen werden im Sommer auch gerne mal mit einem Orangefarbenen Oberteil kombiniert.

Turnschuhe sind wegen der Arbeit Pflicht und in der Freizeit gibt es Flip-Flops.

Nur weil ich auf dem Kopf einen recht heftigen Farbton habe, heißt dies nicht, dass ich jeden Trend mitmachen. 😉

Gerade im Moment fühle ich mich sehr an meine Schulzeit erinnert:

Bauchfreie Tops, knallenge Shorts und Buffalos.

Früher habe ich da mitgemacht, aber jetzt weiß ich genau, dass dies definitiv nicht sein muss! 😀

 

 

Salat, Steak oder Burger?

Hier bin ich recht pflegeleicht:

Ich esse (fast) alles und wenn es mir schmeckt auch mal die doppelte Portion. 🙂

Reiß aus nehme ich nur, wenn man mir Leberwurst, Kassler, Rosenkohl oder Ingwer serviert.

Da bin ich wirklich schnell vom Tisch verschwunden.

 

 

Schlager, Heavy Metal oder Charts?

Mit Schlager ist es bei mir, wie mit Rosenkohl… so schnell kann man gar nicht gucken, wie ich weg bin.

Ab und an höre ich auch die Charts rauf und runter, gerne auch die 80er.

Perfekter Radiohörer also. 🙂

Was bei mir, gerade wenn ich Berichte schreibe läuft, ist:

  • Gregorian
  • Unheilig
  • Staubkind
  • Jamiroquai

am besten noch ein Mix aus den ganzen Titeln. 🙂

 

Erster Blogartikel: Produkttest: Schwarzkopf Perfect Mousse Farbe 778 – Kamin Rot -> https://kathas-life.de/produkttest-schwarzkopf-perfect-mousse-farbe-778-kamin-rot

 

 

Meist gelesener Blogbeitrag:

Fashion-Star in der Goethe Galerie Jena – Ich war dabei! -> https://kathas-life.de/fashion-star-in-der-goethe-galerie-jena-ich-war-dabei

 

 

Artikel den ich im Nachhinein gerne ändern würde:  Produkttest: Schwarzkopf Perfect Mousse Farbe 778 – Kamin Rot -> https://kathas-life.de/produkttest-schwarzkopf-perfect-mousse-farbe-778-kamin-rot

 

 

Artikel mit den wenigsten Klicks: Auf ein neues: Wanderbox von Ray -> https://kathas-life.de/auf-ein-neues-wanderbox-von-ray

 

 

Wenn ihr auch noch Fragen hab, schreibt sie mir gerne als Kommentar hier drunter und ich werde sie mit auf dieser Seite übernehmen und ausführlich beantworten. 🙂

 

 

Liebe Grüße

Katharina

 

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